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Das sollten Sie über den Freimarkt 2017 wissen





Ischa Freimaak! Die große Volksfest-Sause auf der Bürgerweide in Bremen startet am 13. Oktober. Alle wichtigen Infos rund um Anfahrt, Verbote und das Programm des Freimarkts gibt es hier.

 

Was ist der Freimarkt?

Der Freimarkt Bremen ist eines der ältesten Volksfeste in Deutschland. Er wird seit dem Jahr 1035 gefeiert. In diesem Jahr findet vom 13. bis 29. Oktober der 982. Freimarkt statt. Der historische Anlass ist die Marktgerechtigkeit der Stadt Bremen. Der Erzbischof erhielt vom Kaiser die Erlaubnis, zweimal im Jahr einen „freien Markt“ in Bremen für alle Kaufleute abzuhalten.

Heute ist der Freimarkt eine Ansammlung von Fahrgeschäften (von der riesigen Achterbahn bis zum Kinderkarussell), Spielbuden (vom Pferderennen bis zur Losbude), und unzähligen kulinarischen Verlockungen. Softeis, Schmalzkuchen und gebrannte Mandeln, Steak, Bratwurst und Fischbrötchen – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Gefeiert wird auf dem Freimarkt eher rustikal in Festzelten wie der Bayern-Festhalle, dem Hansezelt oder Riverboat. Abends steigt dann zusätzlich die Party in der Halle 7. Eine Übersicht über alle Attraktionen finden Sie hier.

Foto: Frank Thomas Koch

 

Wie lange darf 2017 gefeiert werden?

Das Gelände ist täglich von 13 bis 23 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 24 Uhr. Am Eröffnungstag, Freitag, 13. Oktober, geht es ab 16 Uhr los. Am letzten Tag, Sonntag, 29. Oktober, endet das Volksfest um 23 Uhr.

 

Welche besonderen Highlights gibt es?

13. Oktober: Großes Feuerwerk am Eröffnungstag, gegen 21.45 Uhr
17. Oktober: Gutscheine im WESER-KURIER (nur an diesem Tag gültig)
18. Oktober: Ladies Night ab 18 Uhr (besondere Angebote)
19. Oktober: Tag der Menschen mit Behinderungen ab 12 Uhr
19. Oktober: Konzert 257ers in der Halle 7, 21 Uhr
20. Oktober: Konzert Mickie Krause in der Halle 7, 21 Uhr
21. Oktober: Freimarktsumzug (mehr dazu siehe unten)
23. Oktober: Oma-Opa-Enkeltag ab 14 Uhr
29. Oktober: Freimarktsbeerdigung und Feier im Riverboat ab 20.30 Uhr

Das ganze Programm finden Sie hier.

Foto: Roland Scheitz

 

Wie kommt man am besten zum Freimarkt?

Anfahrt mit dem Auto:
Der Freimarkt findet auf der Bürgerweide statt, der großen Fläche zwischen Hauptbahnhof und ÖVB-Arena. Achtung: Direkt beim Freimarkt gibt es keine Möglichkeit, zu parken! Auch das Messeparkhaus steht nicht zur Verfügung. Für Rollstuhlfahrer gibt es in der Theodor-Heuss-Allee vor der SWB Parkstreifen.

Weitere zentrale Parkmöglichkeiten sind die Parkhäuser Mitte (Pelzerstraße 40), Katharinen­klosterhof (Katharinenstraße 16), Am Brill (Ansgaritorstraße 16-20), Pressehaus (Langenstraße 31), Am Dom (Wilhadistraße 1), Stephani (Neuenstr. 43-44) und Ostertor/Kulturmeile (Osterdeich 2). Alle Informationen zu den Tarifen finden Sie bei der Brepark.

Für Park & Ride folgen Sie den Hinweisschildern (mit dem Riesenrad darauf) an den Autobahnen. Parkflächen gibt es zum Beispiel an der Universität, Klagenfurter Straße (Haltestelle Uni/NW1) – von dort fährt die Straßenbahnlinie 6 bis zum Messezentrum. Laut der Veranstalter des Freimarkts gilt ein Sondertarif, die vergünstigten Tickets können am Automaten unter „Sondertickets“ gekauft werden. Erwachsene zahlen demnach hin und zurück 3,50 Euro, Kinder unter 15 Jahren in Begleitung von Erwachsenen fahren kostenlos.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Straßenbahn erreichen Sie den Freimarkt, indem Sie die Haltestellen „Hauptbahnhof“ oder „Blumenthalstraße / Messezentrum“ anfahren. Bushaltestellen in der Nähe sind „Bürgerpark“ oder „Findorffallee“.

Die Nachtlinien der BSAG in Bremen (N1, N3, N4, N5, N7, N9 und N10) fahren ab dem Hauptbahnhof jede Nacht um 0 Uhr, 0.30 Uhr und 4.30 Uhr. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag fahren sie ab 0 Uhr alle halbe Stunde bis 1.30 Uhr, und danach stündlich bis 4.30 Uhr (Freitag auf Samstag) bzw. bis 6.30 Uhr (Samstag auf Sonntag). Auf den Nachtlinien muss ein Zuschlag von 1 Euro gezahlt werden.

Im vergangenen Jahr fuhren zudem einige Linien zum Freimarkt 2016 häufiger als sonst: Samstags wurde der Zehn-Minuten-Takt auf den Linien 1, 4, 10, 24, 25 und 26 über 19.30 Uhr ausgedehnt. Sonntags fuhren die Linien 1, 4, 10, 24, 25 und 26 am Nachmittag bis etwa 20 Uhr alle zehn Minuten. Aktuelle Informationen, ob die BSAG diese Maßnahmen auch dieses Jahr durchführt, liegen noch nicht vor (Stand: Freitag, 6. Oktober).

Am Wochenende fahren zudem die „Nachtschwärmer“-Busse des VBN vom Bremer Hauptbahnhof in die Richtungen Kirchweyhe, Wildeshausen, Hagen, Osterholz-Scharmbeck, Zeven, Worpswede, Oyten und Achim-Baden.

Anreise mit dem Zug
Die Regionalzüge ab Hauptbahnhof Bremen fahren auch noch spät nachts – zum Beispiel die Züge der DB Regio, der Nordwestbahn und des Metronom. Informieren Sie sich hier am besten rechtzeitig über die Fahrpläne. Beachten Sie, dass in den Zügen der Nordwestbahn und des Metronom ein Alkoholverbot herrscht!

 

Wann findet der Freimarktsumzug statt?

Der 50. Bremer Freimarktsumzug findet am Samstag, 21. Oktober statt. 148 Gruppen machen in diesem Jahr bei dem bunten Umzug mit. Der Ablauf:
10 Uhr: Start in der Pappelstraße. Route über Langemarckstrasse, Bürgermeister-Smidt-Brücke, Am Brill, Hutfilterstrasse, Obernstrasse
11 Uhr: Ankunft auf dem Marktplatz. Weitere Route über Domshof, Schüsselkorb, Sögestrasse bis Herdentorsteinweg/Bahnhofsplatz. Dort endet der Umzug.
14.30 Uhr Siegerehrung der schönsten Fußgruppen und Wagen im Bayernzelt auf dem Freimarkt (Bürgerweide)

Für Rollstuhlfahrer gibt es zum Zuschauen eine erhöhte Tribüne auf dem Marktplatz.

Foto: Mikhail Galian

 

Was ist auf dem Freimarkt verboten?

Folgendes darf NICHT mit auf das Veranstaltungsgelände mitgenommen werden:
– Waffen
– Glasflaschen
– Pyrotechnik (Feuerwerkskörper etc.)
– Hunde
– Fahrräder

Das Tragen von Abzeichen oder Emblemen von rockerähnlichen Gruppen auf dem Veranstaltungsgelände und in der Messehalle 7 ist ebenfalls verboten. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro. Zudem wird das Fliegen mit Drohnen über dem Gelände streng geahndet, teilt die Polizei Bremen mit.

 

Gibt es Kontrollen an den Eingängen zum Freimarkt?

In diesem Jahr werden an allen sechs Eingängen Sichtkontrollen durch Sicherheitskräfte durchgeführt. Besucher sollen nach Möglichkeit keine Koffer, große Taschen und Rucksäcke mitbringen, um Zugang zu den Festzelten und dem Veranstaltungsgelände zu erhalten.

An den Festzelten wie der Bayernfesthalle, dem Hansezelt, der Almhütte und dem Riverboat werden Einlasskontrollen durchgeführt. Mitgeführte Taschen, Rucksäcke und anderes werden auf gefährliche Gegenstände durchsucht.

 

Worauf muss man noch achten?

Die Polizei empfiehlt allen Besuchern, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen und Taschen eng am Körper zu tragen.

Und noch ein Tipp: Der Ausgang des Hauptbahnhofs ist ein sehr beliebter Treffpunkt für Gruppen, daher ist es dort meistens sehr voll. Es lohnt sich, sich an einem der anderen Eingänges des Freimarkts zu verabreden.

Von Alice Echtermann

Foto: Frank Thomas Koch

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